Samstag, 21. Februar 2009

Kein Respect mehr!!! Teil 2

Ein paar Stunden nachdem ich meinen letzten Eintrag gemacht hatte, gabs den nächsten äußerst bedenklichen Zwischenfall. Nachdem die rebellierenden englischen Jugendlichen augehört haben die große Glocke regelmäßig nachts zu läuten, ist im Kloster eingebrochen worden. Ich meine, hier gibts echt nicht viel wertvolles, das, was von Wert (PC's etc.) gewesen wäre, hätte man am anderen Ende des Klosters suchen müssen und auch die Art und Weise des Einbrechens lassen auf junge Täter schließen. Niemand ist zu Schaden gekommen. Es wurde Eiscream, und anderes Essbares gestohlen. Wert: geschätzte 400 Pfund.
naja, leider war darunter auch das Abejndessen von vorgestern und somit gabs dann Risotto. War auch lecker. Ich dachte ja eigentlich in ein friedliches Leben hier rein zu wachsen?!

Dienstag, 17. Februar 2009

Kein Respekt mehr!!!

Von Samstag bis Dienstag hatten wir eine Gruppe von 7-13 jährigen Jungen und Mädels im Kloster, die ihr Franciscan First Communion Weekend (Vorbereitung aufs erste Abendmahl) mit uns zusammen hatten. Also mal wieder viel zu tun und jede Menge Stress.

Der Hammer allerdings kommt aus den eigene Reihen. Sarah, mein Boss, fährt übers Wochenende nach Hause, obwohl sie in den Zeitplan mit eingeplant ist. Wir hatten das natürlich nicht eingeplant. Naja, aber man muss auch improviesieren können und wir haben versucht, den Verlust unseres Chefs zu kompensieren (was echt "schwer" war!!!). Sarah kam dann am Motag wieder und tat so als asob nix gewesen wäre. Ihr größtes Problem ist, dass sie nicht kommunizieren kann und dass das die Dinge schwerer macht, kann sich ja wohl jeder denken.

Aber mal wieder zurück zum Wochenende. Im Prinzip hat sich die Arbeit gelohnt, obwohl einiges gecancelt wurde, auf Grund Terminschwankungen, aber das is alles nich so wild. Wir hatten 3 Tage mit riesigen Aktionen (Hütten bauen, Lagerfeuer, Stockbrot, Workshops, Film und Zeit in Gottesdienst), interessanten Menschen und etwas scheuen Leitern, von denen nur einer von vier zugegen war. Das war dann vielleicht auch der Grund warum unsere Hühner so gestresst wurden das sie vor Schreck ihre Eier mitten auf die Wiese, anstatt in den dafür vorgesehenen Brutkasten, oder das den Schaafen giftige Pflanzen gefüttert wurden (wobei, das war Hannahs Schuld).

Ein großer Schock kam dann heute Morgen, als wir anfingen die Häuser von dem Schmutz der Großstadtkinder zu befreien. Ganze Betten waren zwischen den verschiedenen Räumen hin und her transportiert worden. Möbel umgerückt und alles stank dermaßen nach irgendwelchen Chemikalien, ich denke um einen besseren Luftgeruch zu erzielen. So etwas ist man hier im Kloster nicht mehr gewöhnt. Nachdem dann doch die Küche in Ordnung gebracht und die ersten Maschinenladungen Wäsche gewaschen waren, alle Möbel zurecht gerückt und die fehlenden Betten eingefangen waren sah alles wieder friedlicher und gewohnt aus.

Wie dem auch sei, eine Zeit der Ungeduld, der Hektik, des nicht einhaltens irgendwelcher Zeitpläne und des Stresses, ist nun "endlich" vorbei. Außer ein paar echt niedlichen und netten Kinder die auch dabei waren ist es mal wieder Zeit für andere, "Vernünftige" Arbeit.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Bierproduktion angelaufen

Gegen 18:00 Uhr habe ich mit dem brauen meines ersten Bieres begonnen. Natürlich ungeheuerlich erregt und von innerer und äußerer Spannung verzehrt, dem Resultat engegnfiebernd, habe Ich alle Zutaten zusammengemixt und mich auf jedes noch so kleine Detail konzentriert. Gerald, der Erfahrung mit Bier und Wein hat, stand mir als Ratgeber treu zur Seite. Macht echt super Spaß und man lernt ja immer was neues ;-)



Germany for Rock...


Heute berichte ich euch von der letzten Woche, welche super geil war. 12 junge (und 1 weniger junger) Deutsche waren zu Besuch in Hilfield, im Rahmen einens freiwilligen Friedensdienstes der reihnischen Landeskirche. Allesamt sehr interessante Menschen.

Durch die Gegenwart von Landsmännern/-Frauen wurden meine Kräfte sofort mobilisiert und zu Höchstleistungen angespornt. Dabei enstanden dann Projekte wie: Gottesdienstbegelitung mit 3 Gitarren, oder Oldies neues Leben zu verschaffen. Mit Erik und Andy haben wir dann noch eben das VolunteerHouse gerockt. War ne super Zeit und ich bedanke mich für die Aufnahme in Eurer Gruppe.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Eiszeit und mexicanisches Temprament

Die Eiszeit ist zurück gekommen und hat uns alle ganz schön überraschend getroffen.
Nachdem wir Gerado, unser mexicanisches Schmakerl abgegeben haben und nach Westengland geschickt haben, um dort ein Mönch zu werden hat sich Gott doch tatsächlich mal wieder was neues einfallen lassen. In der Nacht zum Sonntag machte unsere Heizung schlapp und die Temperatur in meinem Zimmer fiel auf um die 10°C am Tag und kA wie kalt in der Nacht.
Nicht, dass das was ausgemacht hätte, unter einer warmen Decke, aber das es dann aus heiterem Himmal am Sonntag mittag auch noch zu schneien begann und auch bis Dienstag nicht aufhörte, ließ die Lage schon bedenklicher werden. Richard, Hanna, Andy und Ich sind in der Zwischenzeit krank gewesen oder sind es noch und irgendwie ist keiner aus dem Team richtig fit, ausgenommen Tobi, der jetzt eine befreundete Gruppe hier hat und dafür alles 10 mal überprüft und regelt. So sind Deutsche nunmal... Mir gehts schon wieder besser und ich bin guter Dinge, dass ich morgen mit Stuehart die Küche managen kann. Meine Devise für heute ist: Heiße Schokolade trinken und einfach noch bisschen entspannen, nach der letzten Woche, die wir ohne unsere Chefin gut gemeistert haben.