
Von Samstag bis Dienstag hatten wir eine Gruppe von 7-13 jährigen Jungen und Mädels im Kloster, die ihr Franciscan First Communion Weekend (Vorbereitung aufs erste Abendmahl) mit uns zusammen hatten. Also mal wieder viel zu tun und jede Menge Stress.

Der Hammer allerdings kommt aus den eigene Reihen. Sarah, mein Boss, fährt übers Wochenende nach Hause, obwohl sie in den Zeitplan mit eingeplant ist. Wir hatten das natürlich nicht eingeplant. Naja, aber man muss auch improviesieren können und wir haben versucht, den Verlust unseres Chefs zu kompensieren (was echt "schwer" war!!!). Sarah kam dann am Motag wieder und tat so als asob nix gewesen wäre. Ihr größtes Problem ist, dass sie nicht kommunizieren kann und dass das die Dinge schwerer macht, kann sich ja wohl jeder denken.

Aber mal wieder zurück zum Wochenende. Im Prinzip hat sich die Arbeit gelohnt, obwohl einiges gecancelt wurde, auf Grund Terminschwankungen, aber das is alles nich so wild. Wir hatten 3 Tage mit riesigen Aktionen (Hütten bauen, Lagerfeuer, Stockbrot, Workshops, Film und Zeit in Gottesdienst), interessanten Menschen und etwas scheuen Leitern, von denen nur einer von vier zugegen war. Das war dann vielleicht auch der Grund warum unsere Hühner so gestresst wurden das sie vor Schreck ihre Eier mitten auf die Wiese, anstatt in den dafür vorgesehenen Brutkasten, oder das den Schaafen giftige Pflanzen gefüttert wurden (wobei, das war Hannahs Schuld).

Ein großer Schock kam dann heute Morgen, als wir anfingen die Häuser von dem Schmutz der Großstadtkinder zu befreien. Ganze Betten waren zwischen den verschiedenen Räumen hin und her transportiert worden. Möbel umgerückt und alles stank dermaßen nach irgendwelchen Chemikalien, ich denke um einen besseren Luftgeruch zu erzielen. So etwas ist man hier im Kloster nicht mehr gewöhnt. Nachdem dann doch die Küche in Ordnung gebracht und die ersten Maschinenladungen Wäsche gewaschen waren, alle Möbel zurecht gerückt und die fehlenden Betten eingefangen waren sah alles wieder friedlicher und gewohnt aus.

Wie dem auch sei, eine Zeit der Ungeduld, der Hektik, des nicht einhaltens irgendwelcher Zeitpläne und des Stresses, ist nun "endlich" vorbei. Außer ein paar echt niedlichen und netten Kinder die auch dabei waren ist es mal wieder Zeit für andere, "Vernünftige" Arbeit.